Beteiligungskarte Kreis Plön

Herzlich willkommen auf der Seite zur Bürgerbeteiligung zum Klimaanpassungskonzept für den Kreis Plön!
Hier können Sie an der Befragung über die Auswirkungen des Klimawandels im Kreis Plön mitmachen – unter Nutzung einer Onlinekarte. Werden Sie aktiv und beteiligen Sie sich an der Ausgestaltung einer klimaresilienten Zukunft in Ihrem Heimatkreis.
Ein Hinweis: Falls möglich, öffnen Sie die Webseite gerne auf einem Tablet oder Computer, so können Sie die Karte optimal bearbeiten.

Klimawandelfolgen und Klimaanpassungsgesetz

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und seine Folgen werden auch im Kreis Plön zunehmend spürbar. Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Dürreperioden oder Starkregen nehmen zu und beeinträchtigen sowohl die Gesundheit der Menschen als auch Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft insgesamt.

Um den Kreis Plön zukunftsfähig zu gestalten, hat der Kreistag die Verwaltung damit beauftragt, ein Klimaanpassungskonzept (vor allem für die Bereiche in eigener Zuständigkeit) zu erstellen.

Dieses Konzept beschreibt die lokalen klimatischen Veränderungen, bewertet die Risiken und entwickelt Maßnahmen, um Schäden an Menschen, Tieren, Umwelt und Infrastruktur zu verhindern oder zu mindern. Ziel ist es, den Kreis Plön widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen – für eine lebenswerte Region heute und in Zukunft.

Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Die Erfahrungen und das Wissen der Bürgerinnen und Bürger sind für die Entwicklung eines wirksamen Klimaanpassungskonzepts unverzichtbar.

Auf dieser Webseite haben Sie anhand der Karte die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen: Hier können Sie Ihre Beobachtungen, Erfahrungen und Projekte eintragen.

Ihre Rückmeldungen helfen, Risiken besser zu verstehen und geeignete Anpassungsmaßnahmen zu planen. Außerdem fließen die von Ihnen beobachteten Ereignisse und Ihre Kenntnisse über örtliche Gegebenheiten direkt in die Konzeptentwicklung mit ein.

Machen Sie mit! Ihre Perspektive zählt – nur gemeinsam können wir den Kreis Plön klimaresilient und zukunftssicher gestalten.

Karte der Klimabetroffenheiten

In untenstehender Karte können Sie jene Orte im Kreis Plön markieren, an denen bereits Probleme oder Betroffenheiten durch Klimafolgen sichtbar sind. Ihre persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen sind hier besonders wertvoll.
Sie können Ihre Einträge einer von acht Kategorien (weitere Informationen s.u.) zuordnen. Die Aufzählungen entsprechen hierbei nur Beispielen von Herausforderungen, die in dieser Kategorie relevant sein können. Durch das Hinzufügen einer neuen Betroffenheit können Sie Ihre eigene beobachtete Herausforderung genau verorten und beschreiben. Dies können Sie über den Editor auf der rechten Seite der Karte unter Features erstellen und das Klicken auf eine der zur Verfügung stehenden Kategorien tun. Ziehen Sie dann die Stecknadel (Pin) an die gewünschte Stelle in der Karte (Zoomen in die Karte ist möglich). Klicken Sie sich anschließend Schritt für Schritt durch das Funktionsmenü.

Als weitere Optionen gibt es die Möglichkeit gute, klimaresiliente Aufenthaltsorte im Kreis sowie bestehende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels konkret zu verorten und zu benennen. 

Sie können auch mehr als einen Eintrag vornehmen. Sollten Sie bei der Kartennutzung technische Schwierigkeiten, Probleme oder Fragen haben, füllen Sie hierfür gerne das am Ende stehende Formular aus.

 

Folgenden acht Kategorien können Sie Ihren Eintrag zuordnen:

 

Starkregenereignisse führen immer häufiger zu überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und überlasteten Kanalsystemen. In Hanglagen oder an unbefestigten Wegen kann es zudem zu Erosion und Bodenabtrag kommen. Auch kurzzeitige Hagelschauer können Gebäude und Vegetation schädigen.

Küstennahe Städte und Gemeinden sind durch Sturmfluten und Küstenhochwasser besonders gefährdet. Hierbei kann es zu Rückstau, Überflutungen oder Deichschäden kommen. Betroffen können dabei häufig Wege, Straßen, Unterführungen, Wohngebiete etc. in Wassernähe sein. Insgesamt bringt der Meeresspiegelanstieg eine Vielzahl von Herausforderungen für Küstengebiete mit sich.

An heißen Sommertagen heizen sich viele Bereiche in Städten und Ortskernen stark auf – besonders auf versiegelten Plätzen. Dichte Bebauung, fehlende Bäume, zu wenig Schatten und schlechte Durchlüftung lassen Aufenthalte im Freien unangenehm werden und belasten die Gesundheit der Menschen. Auch in Gebäuden wie beispielweise Schulen oder Pflegeheimen kann es zu Hitzestress kommen.

Ansteigende Durchschnittstemperaturen verändern langfristig die Vegetation und Ökosysteme. Pflanzen blühen früher, Allergien werden stärker, manche Arten kommen schlechter mit der Wärme zurecht. Boden und insbesondere die Gewässer im Kreis erreichen höhere Temperaturen im Jahresverlauf. Frost/Tau-Wechsel kommen öfter vor. Schädlinge, invasive Arten und Krankheiten können zunehmen.

Auftretende Stürme und Starkwinde können erhebliche Schäden verursachen. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer oder beschädigte Stromleitungen gefährden die Sicherheit. Auch an den Küsten sind Schäden durch heftige Starkwindereignisse möglich.

Längere Dürrephasen führen zu vertrockneten Grünflächen, absterbenden Bäumen, sinkenden Wasserständen in den Gewässern, Grundwasserknappheit sowie einer Verschlechterung der Gewässerqualität. Vor allem auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen machen sich Dürreperioden bemerkbar.

Gesucht sind Orte im Kreisgebiet mit hoher Aufenthaltsqualität. Bei zunehmenden Hitzetagen wird Abkühlung immer wichtiger, kennen Sie besonders kühle Orte, an denen die Temperaturen spürbar angenehmer sind? Orte im Außenraum, in Gebäuden, die Lernen, Arbeiten, Erholen trotz Hitze ermöglichen? Flächen mit besonderer Pflanzenwahl, die trocken- und hitzeresistenter sind? Ein Ökosystem, das Extremwetterereignisse gut abfedert?

Sie kennen ein bestehendes, gutes Projekt im Kreisgebiet zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels? Das kann reichen von naturbasierten Projekten (Pflanzung von klimaangepassten Straßenbäumen, hitzereduzierende Fassaden- oder Dachbegrünung, Beschattung von heißen Orten durch Sonnensegel oder Bäume etc.) über die Entsiegelung von Flächen, die Anlage von Wasserrückhalteflächen oder die kühlende Stadtgestaltung (mit Wasserflächen, Trinkbrunnen etc.) bis zu technischen Anpassungen (Einbau von Rückstauklappen, Regenrückhaltebecken) oder sozialen/organisatorischen Maßnahmen (z.B. Hitzeaktionsplan, etc.). Es sind alle Initiativen gesucht, die versuchen, sich aktiv an die Folgen des Klimawandels im Kreis anzupassen.  

Haben Sie technische Schwierigkeiten, weitere Rückmeldungen, Fragen etc.? Dann schreiben Sie uns diese gerne in das Formular.

 

Sie wollen noch mehr wissen?

Auf der Seite des Kreises Plön erfahren Sie mehr über das Konzept zur Klimaanpassung. Bleiben Sie informiert und erfahren Sie mehr über Veranstaltungen, Beteiligungsmöglichkeiten und Neuigkeiten rund um das Thema Klimaanpassung.


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